Alocasia Jacklyn kaufen: tropische Blätter mit tiefen Einschnitten
Die Alocasia Jacklyn ist eine Sorte der Alocasia tandurusa aus Südostasien. Ihre Blätter sind tief gelappt und erinnern in der Form an große, unregelmäßig eingeschnittene Fächer. Auf dem hellgrünen, leicht samtigen Untergrund zeichnen sich die dunkelgrünen Adern klar ab, die Stiele sind dunkel gefleckt. Du bekommst sie mit ca. 30 cm Höhe in einem Topf mit 12 cm Durchmesser. Damit startet sie auf der Fensterbank und wächst später zur Bodenpflanze heran. Mehr exotische Arten findest du bei den exotischen Zimmerpflanzen.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Standort: Hell ohne direkte Mittagssonne, etwa 1 m vom Ost- oder Westfenster.
- Gießen: Alle 5 bis 7 Tage, die Erde leicht feucht halten.
- Größe: Lieferung mit ca. 30 cm, im Zimmer bis ca. 80 cm hoch.
- Haustiere: Giftig für Katzen, Hunde und Kinder.
- Pflegeaufwand: Mittel, braucht Wärme und Luftfeuchtigkeit ab 60 %.
Welchen Standort braucht die Alocasia Jacklyn?
Die Alocasia Jacklyn braucht einen hellen Platz ohne direkte Mittagssonne. Gut passt ein Abstand von etwa 1 m zu einem Ost- oder Westfenster. Dort bekommt sie genug Licht für kräftige Stiele und große Blätter. Am Südfenster stellst du sie hinter einen leichten Vorhang. Zu dunkle Plätze erkennst du an langen, weichen Stielen, die sich zum Fenster neigen, und an Blättern, die kleiner bleiben als die vorigen.
Ebenso wichtig ist Wärme. Zwischen 18 und 25 °C wächst sie gleichmäßig, unter 16 °C geht sie in eine Ruhephase und kann Blätter verlieren. Stell sie deshalb nicht an ein Fenster, das im Winter oft gekippt wird, und nicht in einen ungeheizten Raum. Ein helles Bad oder ein Wohnzimmer mit Luftbefeuchter bieten ihr die feuchte Luft, die sie aus ihrer Heimat kennt.
Wie pflegst du die Alocasia Jacklyn richtig?
Du gießt die Alocasia Jacklyn alle 5 bis 7 Tage, sobald die oberen 2 cm der Erde trocken sind. Im 12-cm-Topf reichen dafür 150 bis 200 ml zimmerwarmes Wasser. Die Erde soll leicht feucht bleiben, aber nie nass stehen, denn die Knolle fault in staunasser Erde schnell. Eine lockere Mischung aus Zimmerpflanzenerde mit Pinienrinde oder Perlite hilft, dass überschüssiges Wasser abläuft. Im Winter gießt du nur noch alle 10 bis 14 Tage.
Von März bis September düngst du alle 2 Wochen mit Flüssigdünger für Grünpflanzen. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei 60 % oder mehr liegen. Besprüh die Pflanze regelmäßig mit kalkarmem Wasser oder stell sie auf eine Schale mit nassem Blähton. Trockene Luft lockt Spinnmilben an, die du an hellen Pünktchen auf den Blättern und feinen Gespinsten erkennst. Wenn ein neues Blatt erscheint, vergilbt manchmal das älteste. Das ist normal, du schneidest es dann am Ansatz ab.
Ist die Alocasia Jacklyn giftig für Katzen und Hunde?
Ja, die Alocasia Jacklyn ist giftig für Katzen, Hunde und Kinder. Wie alle Alocasien enthält sie in Blättern, Stielen und Knolle Calciumoxalat-Kristalle. Kaut ein Tier daran, reizen diese sofort die Schleimhäute. Typisch sind brennende Schmerzen im Maul, geschwollene Lippen, Speichelfluss und Erbrechen. Stell die Jacklyn deshalb an einen Platz, den deine Tiere nicht erreichen.
Beim Umtopfen oder Abschneiden alter Blätter trägst du Handschuhe, da der Saft Haut und Augen reizt. Danach wäschst du dir gründlich die Hände.
Für welche Räume eignet sich die Alocasia Jacklyn?
Die Alocasia Jacklyn eignet sich für helle, warme Räume mit etwas höherer Luftfeuchtigkeit. Am besten steht sie im Bad mit Fenster, im Wohnzimmer oder in einer hellen Küche, solange sie nicht direkt neben dem Herd steht. Anfangs passt sie auf die Fensterbank oder ein Sideboard, nach 1 bis 2 Jahren eher auf einen Pflanzenhocker oder direkt auf den Boden. Plane für die ausladenden Blätter dann rund 60 cm Breite ein, damit sie nicht an Wand oder Vorhang stoßen und beim Vorbeigehen nicht abknicken. Weitere Arten der Gattung findest du in unserer Alocasia-Kollektion.