Aspidistra Elatior kaufen: große Grünpflanze für Räume mit wenig Licht
Die Aspidistra Elatior stammt aus schattigen Bergwäldern in Südchina und Japan. In Deutschland kennt man sie als Schusterpalme, weil sie früher in dunklen Werkstätten und Treppenhäusern stand, in denen kaum eine andere Pflanze überlebte. Botanisch ist sie keine Palme, sondern ein Spargelgewächs. Ihre bis zu 60 cm langen, lanzettförmigen Blätter wachsen einzeln aus einem kriechenden Wurzelstock und glänzen tiefgrün. Diese Pflanze kommt mit 70 cm Höhe im Topf mit 17 cm Durchmesser und wirkt damit schon jetzt als dichter, aufrechter Blatthorst neben Möbeln oder in der Raumecke.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Standort: Schattig bis halbschattig, auch 3-4 m vom Fenster oder am Nordfenster.
- Gießen: Alle 10 bis 14 Tage, Erde zur Hälfte antrocknen lassen.
- Größe: Geliefert mit 70 cm Höhe, Endgröße bis ca. 90 cm.
- Haustiere: Ungiftig für Katzen und Hunde.
- Pflegeaufwand: Sehr gering, verzeiht vergessenes Gießen.
Welchen Standort braucht die Aspidistra Elatior?
Die Aspidistra braucht einen schattigen bis halbschattigen Platz und kommt mit deutlich weniger Licht aus als die meisten Zimmerpflanzen. Sie wächst 3-4 m von einem Fenster entfernt, an einem Nordfenster oder in einem Flur, der etwas Tageslicht bekommt. Direkte Sonne ist dagegen ein Problem: Schon zwei Stunden Mittagssonne hinter Glas hinterlassen helle, trockene Brandflecken auf den Blättern. Völlige Dunkelheit wie in einem Bad ohne Fenster hält sie auf Dauer nicht aus, dort braucht sie eine Pflanzenlampe mit 8 bis 10 Stunden Licht am Tag.
Bei der Temperatur ist sie flexibel. Zwischen 12 und 24 °C wächst sie gleichmäßig, kurzfristig verträgt sie sogar 5 °C. Ein kühles Treppenhaus oder ein unbeheiztes Gästezimmer im Winter ist für sie also kein Problem. Mehr Pflanzen für solche Plätze findest du unter Zimmerpflanzen für wenig Licht.
Wie pflegst du die Aspidistra richtig?
Gieße die Aspidistra alle 10 bis 14 Tage, wenn die Erde etwa zur Hälfte trocken ist. Prüfe das mit dem Finger bis zum zweiten Fingerglied. Gieße dann so viel, dass Wasser unten aus dem Topf läuft, und kippe den Rest im Übertopf nach 15 Minuten weg. Steht sie im Winter kühl bei 12 bis 16 °C, reicht Gießen alle 3 Wochen. Dauernasse Erde lässt den Wurzelstock faulen, das erkennst du an weichen, braunen Blattstielen direkt über der Erde.
Von April bis August gibst du einmal im Monat Grünpflanzendünger in halber Dosis, im Herbst und Winter gar keinen. Zu viel Dünger führt zu braunen Blatträndern. Wische die großen Blätter alle 4 bis 6 Wochen mit einem feuchten Tuch ab, damit Staub die Lichtaufnahme nicht bremst. Umtopfen ist nur alle 3 bis 4 Jahre nötig, wenn die Wurzeln den Topf vollständig füllen.
Ist die Aspidistra giftig für Katzen und Hunde?
Nein, die Aspidistra Elatior ist ungiftig für Katzen, Hunde, Kaninchen und andere Haustiere, die ASPCA führt sie ausdrücklich als unbedenklich. Damit gehört sie zu den wenigen großen Grünpflanzen, die du ohne Bedenken auf den Boden stellen kannst. Auch in Kinderzimmern ist sie eine sichere Wahl. Angefressene oder geknickte Blätter wachsen nicht nach, du schneidest sie einfach direkt über der Erde ab. Weitere sichere Arten findest du bei den ungiftigen Zimmerpflanzen.
Für welche Räume eignet sich die Aspidistra?
Mit 70 cm Höhe ist diese Aspidistra eine Bodenpflanze für Räume, in denen andere Pflanzen schwächeln: Flure, Schlafzimmer mit Nordfenster, Büros mit Abstand zum Fenster oder Wohnzimmerecken weit weg vom Licht. Im Badezimmer mit kleinem Fenster kommt sie ebenfalls gut zurecht. Weil sie so langsam wächst, behält sie ihre Form über Jahre und braucht keinen Rückschnitt. Wer mehrere Plätze mit wenig Licht begrünen möchte, kombiniert sie mit anderen großen Zimmerpflanzen für wenig Licht.
Für einen Topf in der Raumecke lohnt sich ein Übertopf mit etwa 20 cm Innendurchmesser, damit der 17-cm-Kulturtopf Luft hat und du überschüssiges Wasser sehen kannst. Stellst du die Aspidistra an eine Stelle mit wechselndem Licht, drehe sie alle 4 Wochen um eine Vierteldrehung. So wachsen die neuen Blätter gleichmäßig nach allen Seiten und der Horst bleibt rund, statt sich einseitig zum Fenster zu neigen.