Aglaomorpha Coronans 45cm im 17cm Topf
Aglaomorpha Coronans 45cm im 17cm Topf
Aglaomorpha Coronans 45cm im 17cm Topf Nahaufnahme
Aglaomorpha Coronans 60cm im 23cm Topf
Aglaomorpha Coronans 60cm im 23cm Topf Nahaufnahme
schützt 1 m² Regenwald
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SchattenverträglichLuftreinigend

Aglaomorpha Coronans

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Pflege-Steckbrief

Das braucht Aglaomorpha Coronans

Licht
Halbschatten
Hell bis halbschattig, kein Direktlicht
Gießen
Konstant feucht
Zweimal pro Woche.
Temperatur
18–24 °C
Frostfrei halten
Luftfeuchtigkeit
Hoch
Regelmäßig besprühen
Dünger
Selten
Kakteendünger, sparsam
Haustiere
Ungiftig
Für Haustiere unbedenklich

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Für jede verkaufte Pflanze spenden wir 1 € an Wilderness International. Damit sichert die Stiftung akut bedrohte Wildnis, rechtssicher und für immer.

Geschützter Regenwald
Ben · Gründer von Florage

„Für jede verkaufte Pflanze spenden wir 1 € an Wilderness International, und die schützen damit einen Quadratmeter Regenwald. So machen wir die Welt ein Stück grüner und lebenswerter.“

Ben · Gründer von Florage
Aglaomorpha Coronans Detail
Über die Aglaomorpha Coronans

Der ungewöhnliche Zimmerfarn

Die Aglaomorpha Coronans, auch Bärentatzenfarn genannt, ist ein außergewöhnlicher Vertreter unter den Tropenfarnen. Ihre tief gefiederten, ledrig glänzenden Wedel wachsen aus einem markanten, dicht goldbraun behaarten Rhizom, das tatsächlich an die Tatze eines Bären erinnert. Ursprünglich stammt sie aus den Regenwäldern Südostasiens, wo sie epiphytisch auf Baumstämmen wächst. Eine charakterstarke Sammlerpflanze für alle, die das Wilde, Skulpturale und Unverwechselbare suchen.

Endgrößebis ca. 60 cm
Luftreinigende WirkungMittel
WachstumsgeschwindigkeitMittel

Was macht die Aglaomorpha Coronans besonders?

Die Aglaomorpha Coronans ist ein epiphytischer Farn aus der Familie der Tüpfelfarngewächse, der ursprünglich aus den tropischen Regenwäldern Südostasiens stammt — von Indien über Malaysia bis nach Indonesien. In der Natur wächst sie auf Baumstämmen und sammelt Nährstoffe aus Laubresten, die sich in ihren sogenannten Nischenblättern verfangen. Diese braunen, schuppenartigen Blätter am Rhizom sind eines ihrer markantesten Merkmale und der Grund, warum sie auch Bärentatzenfarn oder Eichenblattfarn genannt wird. Aus derselben Familie der Tüpfelfarngewächse stammt auch das Phlebodium mit seinen goldenen Sporen.

Botanisch ist sie eng mit Drynaria verwandt — manche Quellen führen die Art noch unter dem alten Namen Drynaria coronans. Was die Aglaomorpha Coronans von den meisten anderen Zimmerfarnen abhebt: Sie ist deutlich robuster und verzeiht trockenere Bedingungen besser als zum Beispiel Nephrolepis oder Adiantum. Das macht sie zur perfekten Wahl für Einsteiger, die Farn-Atmosphäre wollen, aber keine Lust auf Diven haben.

Ein weiteres Plus: Aglaomorpha gehört zu den luftreinigenden Zimmerpflanzen und filtert Schadstoffe wie Formaldehyd und Benzol aus der Raumluft. Gerade in Stadtwohnungen mit wenig Frischluftzufuhr ist das ein willkommener Nebeneffekt.

Wie pflegst du die Aglaomorpha Coronans richtig?

Gießen ist der einzige Punkt, bei dem du etwas aufpassen solltest. Das Substrat sollte konstant leicht feucht sein — niemals klatschnass und niemals komplett ausgetrocknet. Im Sommer bedeutet das meist 2x pro Woche, im Winter alle 7-10 Tage. Statt nach Kalender zu gießen, mach den Finger-Test: 1-2 cm in die Erde drücken. Fühlt es sich noch feucht an, warte. Fühlt es sich trocken an, gieße mit lauwarmem, kalkarmem Wasser.

Beim Standort ist Halbschatten ideal. Direkte Mittagssonne verbrennt die Wedel — Ost- oder Nordfenster, oder ein Platz 1-2 Meter vom Südfenster entfernt, funktioniert perfekt. Wenn die Wedel hellgrün und schlaff werden, ist das oft ein Lichtsignal: zu viel oder zu wenig. Probiere einen neuen Standort und warte 2-3 Wochen.

Düngen kannst du im Frühjahr und Sommer alle 4-6 Wochen mit einem Grünpflanzendünger in halber Dosierung. Im Winter pausierst du komplett. Umtopfen ist nur alle 3-4 Jahre nötig, weil die Aglaomorpha eher langsam wächst und in zu großen Töpfen schnell überwässert wird.

Standort: Wo fühlt sich der Bärentatzenfarn wohl?

Die Aglaomorpha Coronans ist ein Tropenfarn und liebt hohe Luftfeuchtigkeit. Ideale Plätze sind das Badezimmer (mindestens 60% Luftfeuchtigkeit fast garantiert), die Küche (Wasserdampf vom Kochen), das Schlafzimmer (oft kühler und feuchter) oder ein heller Flur abseits der Heizung. In trockenen Räumen wie dem Wohnzimmer im Winter solltest du regelmäßig besprühen oder einen Luftbefeuchter aufstellen.

Was du vermeiden solltest: direkte Heizungsluft (trocknet die Wedel aus), pralle Mittagssonne am Südfenster (verbrennt die Blätter) und kalte Zugluft im Winter (führt zu Blattabwurf). Konstante Temperaturen zwischen 18 und 24 Grad sind optimal — unter 15 Grad wird es ihr ungemütlich.

Ein cooler Trick aus dem natürlichen Habitat: Du kannst die Aglaomorpha auch epiphytisch in einer Hängeampel mit grobem Substrat (Orchideenrinde + Sphagnum) ziehen. So wachsen die Wedel elegant nach unten und das Rhizom kommt schön zur Geltung. Sieht aus wie aus einem botanischen Garten und ist erstaunlich pflegeleicht.

Aglaomorpha vs. andere Zimmerfarne

Im direkten Vergleich zu klassischen Zimmerfarnen wie dem Nephrolepis (Schwertfarn) oder dem Adiantum (Frauenhaarfarn) ist die Aglaomorpha Coronans deutlich pflegeleichter. Während ein Adiantum schon nach 24 Stunden Trockenheit komplett vertrocknen kann, übersteht die Aglaomorpha auch mal eine vergessene Gießwoche. Und während der Nephrolepis bei niedriger Luftfeuchtigkeit braune Spitzen bekommt, ist die Aglaomorpha hier deutlich entspannter.

Gegenüber dem nahen Verwandten Drynaria quercifolia (Eichenblattfarn) ist die Coronans kompakter und entwickelt mehr Wedel pro Jahr. Sie bleibt mit 60-80 cm gut handhabbar, während Drynaria-Arten oft über einen Meter werden können. Für Wohnungen ist die Aglaomorpha Coronans deshalb die praktischere Wahl.

Pflege auf einen Blick

  • Standort: Halbschatten, ideal 1-2 m vom Fenster entfernt. Keine direkte Mittagssonne.
  • Gießen: Substrat konstant leicht feucht halten (Sommer 2x/Woche, Winter alle 7-10 Tage). Keine Staunässe.
  • Luftfeuchtigkeit: Mindestens 50-60% — im Bad besonders happy. Im Winter regelmäßig besprühen.
  • Temperatur: 18-24 °C konstant. Nicht unter 15 °C und keine kalte Zugluft.
  • Düngen: Frühjahr bis Sommer alle 4-6 Wochen mit Grünpflanzendünger in halber Dosierung.
  • Umtopfen: Alle 3-4 Jahre im Frühjahr in lockeres, gut drainierendes Substrat (Orchideenrinde + Erde gemischt).
  • Haustiere & Kinder: Ungiftig — kann auch im Bodenbereich oder Kinderzimmer platziert werden.

Häufige Probleme & Schädlinge bei der Aglaomorpha

Die Aglaomorpha Coronans ist eine robuste Pflanze, aber drei Probleme treten gelegentlich auf. Bei zu hoher Luftfeuchtigkeit kombiniert mit schlechter Belüftung können sich braune Flecken auf den Wedeln bilden — meist ein Pilz. Lösung: betroffene Wedel abschneiden und für bessere Luftzirkulation sorgen, Standort ggf. leicht trocknen lassen.

Spinnmilben sind selten, weil die Aglaomorpha hohe Luftfeuchtigkeit bevorzugt — in trockenen Heizungs-Wintern können sie aber auftauchen. Erkennbar an feinen weißen Gespinsten zwischen den Wedeln. Lösung: die Wedel gründlich mit einem feuchten Tuch abwischen und die Luftfeuchtigkeit erhöhen. Spinnmilben hassen Feuchtigkeit.

Schildläuse kommen vor, sind aber leicht zu erkennen — kleine braune oder weiße Schildchen auf Wedeln und Rhizom. Manuell mit einem in Spiritus getauchten Wattestäbchen abwischen reicht meistens. Bei stärkerem Befall kannst du ein Neem-Öl-Spray verwenden, das ist auch bei Haustieren unbedenklich.

Styling-Ideen: So integrierst du die Aglaomorpha in dein Zuhause

Die Aglaomorpha Coronans funktioniert in mehreren Settings. Klassisch im Tontopf auf einem Beistelltisch oder im Bücherregal — die ausladenden Wedel kommen besonders schön zur Geltung, wenn sie über die Kante fallen können. Im urbanen Apartment passt sie gut zu Naturmaterialien wie Holz, Leinen und Keramik.

Ein Lieblings-Setting bei Florage: Aglaomorpha als Hängeampel im Badezimmer. Die hohe Luftfeuchtigkeit ist perfekt für sie, die Wedel hängen elegant nach unten, und das behaarte Rhizom wird zum echten Eyecatcher. Wenn du keine Decke zum Aufhängen hast: ein hoher Pflanzenständer mit der Aglaomorpha obenauf erzielt einen ähnlichen Effekt.

Im Mix mit anderen Tropenpflanzen wie Monstera, Calathea oder Philodendron entsteht eine kleine Urban-Jungle-Ecke. Die Aglaomorpha sorgt dabei mit ihrer einzigartigen Farn-Optik für Texturvielfalt — die meisten Tropenpflanzen haben glatte, große Blätter, und der gefiederte Farn bringt einen schönen Kontrast.

FAQs zur Aglaomorpha Coronans

Wie oft muss ich die Aglaomorpha Coronans gießen?

Das Substrat sollte konstant leicht feucht sein. Im Sommer bedeutet das meist 2x pro Woche, im Winter alle 7-10 Tage. Statt nach Kalender zu gießen, mach den Finger-Test: 1-2 cm in die Erde drücken. Fühlt es sich trocken an, gieße mit lauwarmem, kalkarmem Wasser. Wichtig: niemals Staunässe! Lass den Untertopf nach dem Gießen ablaufen und kipp das Restwasser weg.

Warum bekommt meine Aglaomorpha braune Wedel?

Braune Wedel oder Spitzen haben meist drei Ursachen: zu trockene Luft (besonders im Winter durch Heizung), zu wenig Wasser, oder Sonnenbrand durch direkte Mittagssonne. Stell sicher, dass die Luftfeuchtigkeit über 50% liegt, besprühe die Wedel mit kalkfreiem Wasser, und prüfe den Standort. Komplett braune Wedel kannst du am Rhizom abschneiden — neue treiben aus.

Ist die Aglaomorpha Coronans giftig für Katzen, Hunde oder Kinder?

Nein, die Aglaomorpha Coronans ist ungiftig — gilt für Katzen, Hunde und Kleinkinder. Du kannst sie also bedenkenlos im Wohnzimmer auf einem niedrigen Regal oder im Kinderzimmer platzieren. Trotzdem solltest du Tiere nicht systematisch daran knabbern lassen, weil größere Mengen Pflanzenmaterial bei Tieren zu Verdauungsbeschwerden führen können.

Wie groß wird die Aglaomorpha Coronans?

Im Zimmer wird die Aglaomorpha Coronans etwa 60-80 cm hoch und je nach Standort etwa genauso breit, weil die Wedel ausladend wachsen. Das Rhizom kann mit den Jahren über den Topfrand kriechen — das ist normal und sieht sogar sehr dekorativ aus. Sie wächst eher langsam, du musst dir also keine Sorgen machen, dass sie deine Wohnung übernimmt.

Kann ich die Aglaomorpha auch hängend ziehen?

Ja, das ist sogar besonders schön! In der Natur wächst die Aglaomorpha epiphytisch auf Bäumen, du kannst sie also auch in einer Hängeampel mit grobem Substrat (Orchideenrinde + Sphagnum-Moos) ziehen. Die Wedel hängen dann elegant nach unten und das charakteristische Rhizom kommt richtig zur Geltung. Wichtig: häufiger besprühen, weil das Substrat schneller austrocknet als in einem normalen Topf.

Wo platziere ich die Aglaomorpha am besten in der Wohnung?

Ideal sind feuchte Räume wie das Badezimmer (mindestens 60% Luftfeuchtigkeit) oder die Küche. Im Wohnzimmer funktioniert sie auch, dann aber mit regelmäßigem Besprühen oder einem Luftbefeuchter in der Nähe. Halbschatten — nicht direkt am Südfenster. Auf Augenhöhe in einer Hängeampel kommt sie besonders schön zur Geltung.

FAQ

Häufige Fragen zu dieser Pflanze.

Wie oft muss ich die Aglaomorpha Coronans gießen?
Substrat konstant leicht feucht halten. Sommer 2x pro Woche, Winter alle 7-10 Tage. Finger-Test machen: 1-2 cm tief reinstecken, fühlen ob feucht oder trocken. Keine Staunässe — Untertopf nach dem Gießen ablaufen lassen.
Warum bekommt meine Aglaomorpha braune Wedel?
Meist drei Ursachen: zu trockene Luft (Heizung), zu wenig Wasser, oder Sonnenbrand. Luftfeuchtigkeit über 50% halten, mit kalkfreiem Wasser besprühen, Standort prüfen. Komplett braune Wedel am Rhizom abschneiden — neue treiben aus.
Ist die Aglaomorpha Coronans giftig für Katzen oder Hunde?
Nein, sie ist ungiftig für Katzen, Hunde und Kleinkinder. Du kannst sie bedenkenlos im Bodenbereich oder Kinderzimmer platzieren. Trotzdem nicht systematisch daran knabbern lassen — größere Mengen können bei Tieren Verdauungsbeschwerden auslösen.
Wie groß wird die Aglaomorpha Coronans?
Im Zimmer 60-80 cm hoch und je nach Standort ähnlich breit, weil die Wedel ausladen. Das Rhizom kriecht mit den Jahren über den Topfrand — sieht dekorativ aus. Sie wächst eher langsam.
Kann ich die Aglaomorpha auch hängend ziehen?
Ja, sogar besonders schön. In der Natur wächst sie epiphytisch auf Bäumen. In einer Hängeampel mit Orchideenrinde + Sphagnum-Moos hängen die Wedel elegant nach unten. Wichtig: häufiger besprühen, weil das Substrat schneller austrocknet.
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