Alocasia Zebrina kaufen: große Bodenpflanze mit gestreiften Stielen
Die Alocasia Zebrina stammt aus den Regenwäldern der Philippinen. Ihr Name bezieht sich auf die Stiele, die mit cremefarbenen und dunkelbraunen Querstreifen gezeichnet sind und an ein Zebrafell erinnern. Darauf sitzen große, glatte, pfeilförmige Blätter in sattem Grün, die schräg nach oben zeigen. Du bekommst sie mit ca. 80 cm Höhe in einem Topf mit 21 cm Durchmesser. Damit ist sie schon jetzt eine Bodenpflanze, die eine Zimmerecke ausfüllt. Mehr Pflanzen in dieser Größe findest du bei den großen Zimmerpflanzen.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Standort: Hell ohne direkte Mittagssonne, 1 bis 2 m vom Ost- oder Westfenster.
- Gießen: Alle 5 bis 7 Tage mit etwa 500 ml, Erde leicht feucht halten.
- Größe: Lieferung mit ca. 80 cm, im Zimmer bis ca. 150 cm hoch.
- Haustiere: Giftig für Katzen, Hunde und Kinder.
- Pflegeaufwand: Mittel, braucht Wärme und Luftfeuchtigkeit ab 60 %.
Welchen Standort braucht die Alocasia Zebrina?
Die Alocasia Zebrina braucht einen hellen Standort ohne direkte Mittagssonne. Gut passt eine Zimmerecke 1 bis 2 m neben einem Ost- oder Westfenster. Dort bekommt sie genug Licht, damit die langen Stiele fest bleiben und die Blätter aufrecht stehen. Am Südfenster filterst du die Sonne mit einem Vorhang. Steht sie zu dunkel, werden die Stiele lang und weich, die Blätter neigen sich zum Fenster und kippen im schlimmsten Fall um.
Die Temperatur sollte zwischen 18 und 25 °C liegen und auch nachts nicht unter 16 °C fallen. Kalte Zugluft von einem gekippten Fenster oder einer Balkontür führt zu gelben Blättern und Blattabwurf. Die Zebrina wächst aufrecht, braucht in der Breite aber etwa 60 bis 80 cm, weil die Blätter schräg nach außen stehen. Drehst du den Topf alle 2 Wochen um eine Vierteldrehung, wächst sie gleichmäßig und neigt sich nicht einseitig zum Licht.
Wie pflegst du die Alocasia Zebrina richtig?
Du gießt die Alocasia Zebrina alle 5 bis 7 Tage, sobald die oberen 2 bis 3 cm der Erde trocken sind. Im 21-cm-Topf brauchst du pro Gießrunde etwa 500 ml zimmerwarmes Wasser. Die Erde soll gleichmäßig leicht feucht sein, darf aber nie nass stehen. Staunässe lässt die Knolle und die Stielansätze faulen, erste Anzeichen sind weiche, braune Stellen am Stielgrund. Kipp Wasser im Übertopf deshalb immer aus. Im Winter gießt du nur noch alle 10 bis 14 Tage.
Von März bis September düngst du alle 2 Wochen mit Flüssigdünger für Grünpflanzen. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei 60 % oder mehr liegen. Besprüh die Blätter regelmäßig mit kalkarmem Wasser oder stell einen Luftbefeuchter in die Nähe, besonders in der Heizperiode. Trockene Luft führt zu braunen Blatträndern und lockt Spinnmilben an. Wenn ein neues Blatt erscheint, wird oft das älteste gelb. Das ist normaler Blattwechsel, du schneidest es am Stielansatz ab, sobald es ganz vergilbt ist.
Ist die Alocasia Zebrina giftig für Katzen und Hunde?
Ja, die Alocasia Zebrina ist giftig für Katzen, Hunde und Kinder. Sie enthält in Blättern, Stielen und Knolle Calciumoxalat-Kristalle. Beim Kauen verursachen diese brennende Schmerzen im Maul, Schwellungen an Zunge und Lippen, starken Speichelfluss und Erbrechen. Als große Bodenpflanze ist sie für Hunde und Katzen leicht erreichbar. Wenn deine Tiere an Pflanzen knabbern, stellst du sie in einen Raum, den sie nicht betreten.
Beim Umtopfen und beim Entfernen alter Blätter trägst du Handschuhe. Der Pflanzensaft reizt Haut und Augen, wasch dir danach gründlich die Hände.
Für welche Räume eignet sich die Alocasia Zebrina?
Die Alocasia Zebrina eignet sich für helle, warme Räume mit genug Höhe. Im Wohnzimmer füllt sie die Ecke neben dem Fenster oder steht neben dem Sofa. Im großen Bad mit Tageslicht profitiert sie von der feuchten Luft, im Büro bringt sie Höhe neben Regale und Schreibtische. In der Küche fühlt sie sich wohl, solange sie nicht neben dem Herd steht. Weitere Arten findest du in unserer Alocasia-Kollektion.