Aloe Vera kaufen: kompakte Sukkulente für die Fensterbank
Die Aloe Vera ist eine Sukkulente aus trockenen, sonnigen Regionen, die Wasser in ihren dicken Blättern speichert. Ihre Blätter sind leuchtend grün, fleischig und am Rand mit kleinen, weichen Zähnchen besetzt. Sie wachsen als Rosette aus der Mitte und zeigen in die Höhe. Diese Aloe kommt mit ca. 45 cm Höhe in einem Topf mit 14 cm Durchmesser. Damit passt sie auf eine breite Fensterbank mit etwa 20 cm Tiefe und bleibt dort mehrere Jahre. Weitere kleinere Arten mit ähnlicher Pflege findest du bei den Sukkulenten.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Standort: Sonnige Fensterbank, mindestens 4 Stunden direkte Sonne.
- Gießen: Alle 3 bis 4 Wochen mit etwa 150 ml, wenn die Erde trocken ist.
- Größe: Lieferung mit ca. 45 cm, kann im Zimmer bis ca. 90 cm hoch werden.
- Haustiere: Giftig für Katzen und Hunde.
- Pflegeaufwand: Sehr gering, verzeiht vergessenes Gießen.
Welche Fensterbank passt für die Aloe Vera?
Die Aloe Vera braucht eine Fensterbank mit mindestens 4 Stunden direkter Sonne am Tag. Süd- und Westfenster sind am besten geeignet, ein Ostfenster funktioniert, wenn die Morgensonne lange auf die Pflanze fällt. Am Nordfenster bekommt sie zu wenig Licht, die Blätter werden dann dünn und legen sich flach. Achte darauf, dass die Fensterbank tief genug ist, denn die Rosette wird mit der Zeit breiter als der Topf.
Nach der Lieferung gewöhnst du sie in 1 bis 2 Wochen an die volle Sonne. Stell sie dafür in den ersten Tagen etwas seitlich vom Fenster und rück sie dann nach vorn. Kommt sie sofort in pralle Mittagssonne, verfärben sich die Blätter rötlich braun. In der Küche steht sie gut, solange sie nicht neben dem Herd oder im Wasserdampf vom Kochen steht. Mehr Pflanzen für diese Lage findest du bei den Zimmerpflanzen für direkte Sonne.
Wie pflegst du die Aloe Vera richtig?
Du gießt die Aloe Vera alle 3 bis 4 Wochen mit etwa 150 ml Wasser, sobald die Erde im Topf komplett trocken ist. Auf einer warmen Südfensterbank trocknet der kleine 14-cm-Topf im Hochsommer schneller aus, dann kann der Abstand auch 2 bis 3 Wochen betragen. Prüf die Erde mit dem Finger bis 3 cm Tiefe. Gieß auf die Erde und nicht in die Rosette und kipp den Übertopf nach 10 Minuten aus. Im Winter reicht eine Gießrunde alle 6 bis 8 Wochen.
Gedüngt wird nur von Mai bis August, einmal im Monat mit Kakteendünger in halber Dosierung. Im Winter steht sie am liebsten hell und etwas kühler bei 10 bis 15 °C, aber nicht unter 5 °C. Eine kalte Fensterbank über einer abgeschalteten Heizung im Schlafzimmer ist dafür geeignet. Umtopfen ist alle 2 bis 3 Jahre nötig, wenn die Rosette breiter als der Topf geworden ist. Nimm dafür Kakteenerde und einen Topf mit Abzugsloch, etwa 17 bis 19 cm im Durchmesser.
Ist die Aloe Vera giftig für Katzen und Hunde?
Ja, die Aloe Vera ist giftig für Katzen und Hunde, auch als kleine Pflanze im 14-cm-Topf. Unter der Blattschale sitzt ein gelber, bitterer Saft mit Aloin. Kaut ein Tier ein Blatt an, reagiert es oft mit Erbrechen und Durchfall, manchmal auch mit verfärbtem Urin. Das innere Gel und der Saft lassen sich beim Knabbern nicht trennen. Auf der Fensterbank ist sie für Katzen leicht erreichbar.
Wenn deine Katze gern auf Fensterbänken sitzt und an Pflanzen knabbert, wählst du ein Fenster in einem Raum, den sie nicht betritt. Beim Umtopfen trägst du Handschuhe, da die Zähnchen am Blattrand pieksen und der gelbe Saft empfindliche Haut reizen kann.
Für welche Räume eignet sich die kompakte Aloe Vera?
Die kompakte Aloe Vera eignet sich für jeden Raum mit einer sonnigen Fensterbank. In der Küche steht sie am Süd- oder Westfenster, im Bad mit großem Fenster verträgt sie die feuchte Luft, solange die Erde zwischen den Gießrunden trocknet. Im Wohnzimmer passt sie neben andere Sukkulenten auf ein breites Fensterbrett. Dreh den Topf alle 4 Wochen um eine Vierteldrehung, damit die Rosette gleichmäßig wächst.