Zitronenzypresse Goldcrest Wilma kaufen: duftendes Nadelbäumchen für sonnige Plätze
Die Cupressus Macrocarpa „Goldcrest Wilma“ ist eine Zuchtform der Monterey-Zypresse aus Kalifornien. Im Handel heißt sie meist Zitronenzypresse, weil ihre weichen, schuppenförmigen Nadeln beim Berühren frisch nach Zitrone duften. Sie wächst schmal kegelförmig und dicht, die Farbe ist ein leuchtendes Gelbgrün, das an sonnigen Plätzen am kräftigsten ist. Diese Pflanze kommt mit 55 cm Höhe im Topf mit 14 cm Durchmesser und sieht damit aus wie ein kleiner Weihnachtsbaum in Miniatur. Weitere Pflanzen mit Baumform findest du bei den Zimmerpflanzen als Baum.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Standort: Sonnig, mindestens 4 Stunden Sonne, im Sommer gern draußen.
- Gießen: Einmal pro Woche, Ballen nie austrocknen lassen.
- Größe: Geliefert mit 55 cm Höhe, Endgröße im Kübel bis ca. 200 cm.
- Haustiere: Leicht giftig durch ätherische Öle.
- Pflegeaufwand: Mittel, braucht viel Licht und im Winter einen kühlen Platz.
Welchen Standort braucht die Zitronenzypresse?
Die Zitronenzypresse braucht einen sonnigen Standort mit mindestens 4 Stunden direkter Sonne am Tag. Im Zimmer ist das ein Platz direkt am Süd- oder Westfenster. Bekommt sie zu wenig Licht, verliert sie ihre gelbe Farbe, die Nadeln im Inneren werden braun und fallen ab. Von Mai bis September steht sie am besten draußen auf einem sonnigen Balkon oder einer Terrasse, dort wächst sie dichter und behält ihre Farbe. Gewöhne sie im Frühjahr über eine Woche an die Sonne, damit die Nadeln nicht verbrennen. Mehr Pflanzen für helle Plätze findest du bei den Zimmerpflanzen für direkte Sonne.
Die Temperatur liegt im Sommer am besten bei 10 bis 22 °C. Im Winter braucht sie einen hellen, kühlen Platz bei 5 bis 10 °C, etwa ein unbeheiztes Treppenhaus, einen Wintergarten oder ein kühles Schlafzimmer. Im warmen Wohnzimmer mit trockener Heizungsluft wird sie innerhalb weniger Wochen braun. Im Topf verträgt sie draußen leichten Frost bis etwa minus 5 °C, wenn sie geschützt an der Hauswand steht und der Topf mit Vlies umwickelt ist.
Wie pflegst du die Goldcrest Wilma richtig?
Gieße die Goldcrest Wilma einmal pro Woche durchdringend, an heißen Sommertagen draußen auch zweimal. Der Wurzelballen darf nie ganz austrocknen, denn vertrocknete Nadeln werden braun und treiben nicht wieder aus. Gleichzeitig verträgt sie keine Staunässe, deshalb kippst du überschüssiges Wasser nach 15 Minuten aus dem Übertopf. Im Winter am kühlen Standort reicht Gießen alle 10 bis 14 Tage. Kalkarmes Wasser oder Regenwasser ist für sie besser als hartes Leitungswasser.
Von April bis August gibst du einmal im Monat flüssigen Grünpflanzendünger, im Herbst und Winter keinen. Zum Formschnitt kürzt du im Frühjahr nur die äußeren grünen Spitzen, schneide nie ins braune, nadellose Holz, dort bildet sie keine neuen Triebe. Braune Stellen im Inneren schneidest du bis ins Grüne zurück. Umgetopft wird alle 2 Jahre im Frühjahr in einen Topf, der 3-4 cm größer ist, mit durchlässiger Kübelpflanzenerde.
Ist die Zitronenzypresse giftig für Katzen und Hunde?
Die Zitronenzypresse gilt als leicht giftig. Ihre ätherischen Öle, die für den Zitronenduft sorgen, können bei Katzen und Hunden, die an den Zweigen kauen, Speicheln, Erbrechen und Magen-Darm-Reizungen auslösen. Bei empfindlicher Haut kann auch der Pflanzensaft reizen, deshalb trägst du beim Schneiden Handschuhe. Stelle die Zypresse außer Reichweite von Tieren und kleinen Kindern.
Für welche Räume eignet sich die Zitronenzypresse?
Mit 55 cm Höhe eignet sich die Zitronenzypresse für die sonnige Fensterbank im Wohnzimmer, im Arbeitszimmer oder im kühlen Schlafzimmer, im Winter auch für Treppenhaus und Wintergarten. Auf Balkon und Terrasse steht sie im Sommer in Gruppen mit Kräutern oder als Einzelpflanze neben dem Eingang. Als schmale Pflanze dient sie im Büro an einem sonnigen Fenster auch als kleiner Raumteiler. In der Adventszeit lässt sie sich mit einer kleinen Lichterkette schmücken, solange die Lichter keine Wärme abgeben und die Nadeln nicht austrocknen.