Goldfruchtpalme 65 cm kaufen: kompakte, ungiftige Palme für den Einstieg
Die Goldfruchtpalme, botanisch Dypsis lutescens und oft auch Areca genannt, gehört zu den beliebtesten Zimmerpalmen. Sie stammt aus Madagaskar und wächst mit vielen schlanken Trieben aus einem gemeinsamen Wurzelstock. Jeder Trieb trägt gefiederte, frischgrüne Wedel, die sich leicht nach außen biegen. Diese Pflanze wird mit etwa 65 cm Höhe im 17-cm-Topf geliefert. In dieser Größe lässt sie sich einfach transportieren, umstellen und auf Möbel stellen. Sie ist eine gute Wahl, wenn du ausprobieren möchtest, wie eine Palme in deiner Wohnung wächst, bevor du in ein großes Exemplar investierst. Mit der Zeit entwickelt sie sich zur großen Bodenpalme.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Standort: Hell, 1-2 m vom Fenster, ohne direkte Mittagssonne.
- Gießen: Einmal pro Woche, im kleinen Topf im Sommer öfter prüfen.
- Größe: Geliefert mit ca. 65 cm, wird bis ca. 200 cm hoch.
- Haustiere: Ungiftig für Katzen und Hunde.
- Pflegeaufwand: Gering bis mittel.
Welchen Standort braucht die Goldfruchtpalme 65 cm?
Die Goldfruchtpalme braucht einen hellen Platz ohne pralle Mittagssonne. Bei einer 65 cm großen Pflanze ist die Höhe des Standorts entscheidend: Steht sie auf dem Boden, bekommen die Wedel weniger Licht als auf einer Kommode in Fensterhöhe. Ein Platz auf einem Möbelstück 1 bis 2 m neben einem Ost- oder Westfenster ist daher besonders günstig. Morgen- und Abendsonne verträgt sie gut, die Mittagssonne hinter einem Südfenster verbrennt dagegen die feinen Fiederblätter.
Steht die Palme zu dunkel, werden die Wedel blass und neigen sich deutlich zum Licht. Dann rückst du sie näher ans Fenster. Halte außerdem mindestens 1 m Abstand zur Heizung. Gerade kleinere Pflanzen stehen oft auf Fensterbänken direkt über dem Heizkörper, wo die warme, trockene Luft schnell braune Spitzen verursacht.
Wie pflegst du eine kleine Goldfruchtpalme richtig?
Eine kleine Goldfruchtpalme pflegst du richtig, indem du regelmäßig gießt und die Erde nie ganz austrocknen lässt. Im 17-cm-Topf ist weniger Erde vorhanden als bei großen Exemplaren, deshalb trocknet sie im Sommer schneller. Gieße etwa einmal pro Woche, sobald die oberen 2 cm trocken sind, und prüfe an warmen Tagen zwischendurch. Im Winter reicht Gießen alle 10 bis 14 Tage. Kalkarmes Wasser, etwa abgestandenes Leitungswasser oder Regenwasser, verhindert weiße Ränder und braune Spitzen.
Von März bis September bekommt die Palme einmal im Monat Palmendünger in der angegebenen Dosis. Wenn die Wurzeln unten aus dem Topf wachsen, ist es Zeit zum Umtopfen. Bei dieser Größe ist das nach etwa zwei Jahren der Fall. Setze sie im Frühjahr in einen 3 bis 4 cm größeren Topf mit lockerer, durchlässiger Palmenerde. Gelbe, alte Wedel an der Basis schneidest du einfach ab.
Ist die Goldfruchtpalme giftig für Katzen und Hunde?
Nein, die Goldfruchtpalme ist ungiftig für Katzen, Hunde und Menschen. Die ASPCA führt sie als unbedenkliche Pflanze für Haustiere. Gerade in kleinen Wohnungen mit Tieren ist das ein großer Vorteil, weil du die Palme auch auf den Boden oder eine niedrige Bank stellen kannst. Katzen knabbern manchmal an den grasähnlichen Fiedern, ohne sich dabei zu schaden. Für Familien mit kleinen Kindern ist sie ebenfalls geeignet. Mehr Arten für diesen Zweck findest du unter Pflanzen fürs Kinderzimmer.
Für welche Räume eignet sich die Goldfruchtpalme 65 cm?
Die Goldfruchtpalme mit 65 cm eignet sich für Schlafzimmer, Kinderzimmer, Arbeitszimmer und kleinere Wohnzimmer. Sie steht gut auf einem Nachttisch neben dem Fenster, auf einem Sideboard oder neben einem Lesesessel. Im Badezimmer mit Fenster profitiert sie von der höheren Luftfeuchtigkeit. Weil sie langsam in die Höhe wächst, kannst du sie in ein paar Jahren auf den Boden umziehen lassen, wenn sie für das Möbelstück zu groß geworden ist. Größere Exemplare und weitere Arten findest du in der Kategorie Palmen.
Wer gern mehrere Pflanzen gruppiert, kann die kleine Palme mit anderen ungiftigen Arten wie Calathea oder Grünlilie kombinieren. Sie haben ähnliche Ansprüche an Licht und Wasser und lassen sich gemeinsam pflegen. So entsteht eine grüne Ecke, in der auch Katzen und Hunde ohne Risiko unterwegs sein dürfen.