Ficus Cyathistipula kaufen: seltener Ficus mit großen Blättern und Zierfeigen
Der Ficus cyathistipula stammt aus dem tropischen Afrika und wird deshalb auch Afrikanische Feige genannt. Sein botanischer Name beschreibt ein Detail, das man erst beim genauen Hinsehen bemerkt: Die Nebenblätter an den Triebspitzen sind becherförmig. Auffälliger sind die großen, länglich ovalen Blätter, die bis zu 20 cm lang werden, ledrig glänzen und zum Stiel hin schmal zulaufen. Das Besondere an dieser Art ist, dass sie schon als junge Zimmerpflanze kleine, runde Feigen entlang der Zweige bildet. Diese Pflanze wird mit etwa 105 cm Höhe im 21-cm-Topf geliefert und wächst als kleiner Baum mit Stamm und verzweigter Krone.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Standort: Hell, 0,5-2 m vom Fenster, Morgen- und Abendsonne gut.
- Gießen: Alle 7 bis 10 Tage, im Winter alle 2 bis 3 Wochen.
- Größe: Geliefert mit ca. 105 cm, wird bis ca. 200 cm hoch.
- Haustiere: Giftig für Katzen und Hunde.
- Pflegeaufwand: Gering bis mittel, reagiert auf Standortwechsel.
Welchen Standort braucht der Ficus cyathistipula?
Der Ficus cyathistipula braucht einen hellen Platz, an dem er auch etwas direkte Sonne bekommen darf. Neben einem Ost- oder Westfenster mit Morgen- oder Abendsonne wächst er kräftig und bildet regelmäßig neue Blätter und Feigen. An einem Südfenster verträgt er Sonne, wenn er langsam daran gewöhnt wurde. In den ersten Wochen stellst du ihn dort lieber 1 m zurück. Zu dunkel sollte er nicht stehen: In 3 m Entfernung vom Fenster wirft er Blätter ab und bildet keine Früchte mehr. Weitere Arten, die gern hell stehen, findest du unter Zimmerpflanzen für direkte Sonne.
Wie alle Ficus mag er keine Veränderungen. Hat er einen guten Platz gefunden, lass ihn dort stehen. Zugluft durch Türen und gekippte Fenster sowie die direkte Nähe zur Heizung führen zu Blattverlust.
Wie pflegst du den Ficus cyathistipula richtig?
Den Ficus cyathistipula pflegst du richtig, wenn du gießt, sobald die oberen 3 cm der Erde trocken sind. Im Sommer ist das etwa alle 7 bis 10 Tage der Fall, im Winter alle 2 bis 3 Wochen. Gieße durchdringend und leere den Übertopf nach 15 Minuten. Staunässe verträgt er schlecht, kurze Trockenphasen dagegen problemlos. Von März bis September bekommt er einmal im Monat Grünpflanzendünger. Die großen Blätter wischst du alle paar Wochen mit einem feuchten Tuch ab, damit sie genug Licht aufnehmen.
Die kleinen Feigen sind etwa 2 cm groß, erst grün und später gelblich bis orange. Sie fallen nach einigen Wochen von selbst ab. Das ist normal und kein Zeichen für ein Problem. Wird der Baum zu hoch oder zu breit, schneidest du ihn im Frühjahr zurück. Dabei tritt weißer Milchsaft aus, den du mit einem feuchten Tuch abtupfst. Umgetopft wird alle zwei bis drei Jahre.
Ist der Ficus cyathistipula giftig für Katzen und Hunde?
Ja, der Ficus cyathistipula ist giftig für Katzen und Hunde. Alle Pflanzenteile, auch die Feigen, enthalten einen weißen Milchsaft, der Haut und Schleimhäute reizt. Kauen Tiere an Blättern oder abgefallenen Früchten, kann das zu Speicheln, Erbrechen und Durchfall führen. Bei Menschen mit empfindlicher Haut verursacht der Saft manchmal Rötungen, deshalb trägst du beim Schneiden am besten Handschuhe. Sammle abgefallene Feigen regelmäßig ein, damit Hund oder Katze nicht damit spielen.
Für welche Räume eignet sich der Ficus cyathistipula?
Der Ficus cyathistipula eignet sich für helle Wohnzimmer, Esszimmer, Büros und Wintergärten. Mit 105 cm Höhe steht er als kleiner Baum neben dem Sofa oder am Fenster im Arbeitszimmer. Wer seltene Pflanzen sammelt, findet in ihm eine Art, die man nicht in jedem Baumarkt sieht. Weitere Sorten der Gattung findest du in der Kategorie Ficus, ausgefallene Arten unter seltene Zimmerpflanzen.
Nach der Lieferung braucht der Ficus cyathistipula etwas Zeit, um sich an seinen neuen Platz zu gewöhnen. Es ist normal, wenn er in den ersten zwei bis vier Wochen einige Blätter oder Feigen abwirft. Stell ihn in dieser Phase nicht mehr um, gieße nur nach dem Fingertest und verzichte auf Dünger. Sobald sich an den Triebspitzen neue Blätter öffnen, hat er sich eingelebt. Ab dann kannst du ihn wie gewohnt pflegen und im nächsten Frühjahr bei Bedarf in einen größeren Topf setzen.