Kentia Palme 5er mit 120 cm kaufen: dichte Zimmerpalme als Raumteiler
Die Kentia-Palme, Howea forsteriana, stammt von der Lord-Howe-Insel im Pazifik, wo sie im Halbschatten höherer Bäume wächst. Als Zimmerpalme ist sie seit über hundert Jahren beliebt, weil sie wenig Licht braucht und lange in Form bleibt. Diese Ausführung wurde mit fünf Pflanzen in einem Topf gezogen. Die fünf Stämme tragen zusammen so viele Wedel, dass die Palme von der Erde bis zur Spitze dicht belaubt ist. Sie kommt im 21-cm-Topf mit rund 120 cm Höhe zu dir. Wenn du eine Palme suchst, die nicht nur dekoriert, sondern einen Raum gliedert, ist diese Variante passend. Weitere Arten findest du in unserer Palmen-Kollektion.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Standort: Hell bis halbschattig, keine direkte Mittagssonne, gern 1 bis 3 m vom Fenster.
- Gießen: Einmal pro Woche nach Fingerprobe, im Winter alle 10 bis 14 Tage.
- Größe: Geliefert mit rund 120 cm im 21-cm-Topf, langsam bis ca. 250 cm.
- Haustiere: Ungiftig für Katzen, Hunde und andere Haustiere.
- Pflegeaufwand: Gering, wichtig sind kalkarmes Wasser und keine Staunässe.
Eignet sich die Kentia als Raumteiler?
Ja, diese Kentia eignet sich gut als Raumteiler, weil sie durch die fünf Stämme auch im unteren Bereich dicht belaubt ist. Eine einzelne Palme verliert unten mit der Zeit ihre ältesten Wedel und zeigt dann nur noch den Stamm, bei der 5er-Variante füllen die Nachbarpflanzen diese Lücken. Mit 120 cm Höhe verdeckt sie die Sicht auf einen Schreibtisch, trennt Sofa und Esstisch oder schirmt einen Leseplatz ab, ohne den Raum zu verdunkeln, denn zwischen den Fiedern fällt weiter Licht hindurch.
Für eine längere Trennlinie kannst du zwei Kentien nebeneinander stellen. Achte darauf, dass auch der Platz mitten im Raum noch Tageslicht bekommt, etwa 2 bis 3 m von einem großen Fenster entfernt. Weiter im Raum wächst sie langsamer, bleibt aber gesund. Dreh den Topf alle vier Wochen um eine Vierteldrehung, damit sie auf allen Seiten gleichmäßig grün bleibt. Mehr Pflanzen für diesen Zweck findest du unter Raumteiler-Pflanzen fürs Büro.
Wie pflegst du die Kentia richtig?
Gieß die Kentia etwa einmal pro Woche, wenn die oberen 2 bis 3 cm der Erde trocken sind. Fünf Pflanzen in einem Topf verbrauchen im Sommer etwas mehr Wasser als eine einzelne, die Fingerprobe ist deshalb zuverlässiger als ein fester Gießtag. Gieß durchdringend und kipp das Wasser im Übertopf nach 15 Minuten aus. Im Winter genügt alle 10 bis 14 Tage. Von Frühjahr bis Herbst bekommt sie alle 4 Wochen Palmendünger in halber Dosis.
Die vielen Wedel sammeln Staub. Wisch sie alle vier bis sechs Wochen mit einem feuchten Tuch ab oder stell die Palme im Sommer unter die lauwarme Dusche. Bei trockener Heizungsluft im Winter besprühst du sie zweimal pro Woche mit kalkarmem Wasser. Umtopfen ist erst nötig, wenn die Wurzeln den Topf ganz ausfüllen, meist alle drei bis vier Jahre. Kentien mögen es eng im Topf, nimm deshalb nur einen 2 bis 4 cm größeren.
Ist die Kentia giftig für Katzen und Hunde?
Nein, die Kentia ist ungiftig für Katzen, Hunde und andere Haustiere. Gerade als Raumteiler steht sie oft frei im Raum und ist für Tiere gut erreichbar, das ist bei ihr kein Problem. Kauen Hund oder Katze an den Wedeln, schadet das nur der Pflanze, deren Spitzen dann braun werden. Weitere unbedenkliche Arten findest du unter ungiftige Pflanzen für Hunde.
Warum bekommt die Kentia braune Blattspitzen?
Braune Blattspitzen sind das häufigste Problem bei der Kentia. Die Ursachen sind meist trockene Heizungsluft, kalkhaltiges Leitungswasser oder ein Wechsel zwischen sehr nasser und sehr trockener Erde. Besprüh die Wedel im Winter, nutze abgestandenes oder gefiltertes Wasser und gieß gleichmäßig. Bereits braune Spitzen schneidest du schräg in der natürlichen Blattform ab, so fällt der Schnitt kaum auf.