Kentia Palme mit 120 cm kaufen: große Zimmerpalme für Haushalte mit Tieren
Die Kentia-Palme, botanisch Howea forsteriana, stammt von der Lord-Howe-Insel im Pazifik und ist seit dem 19. Jahrhundert als Zimmerpalme verbreitet. Für viele Haushalte ist ein Punkt besonders wichtig: Sie ist ungiftig für Katzen, Hunde und Kleinkinder. Damit gehört sie zu den wenigen großen Zimmerpflanzen, die du ohne Bedenken direkt auf den Boden stellen kannst. Diese Pflanze kommt mit rund 120 cm Höhe zu dir und trägt lange, leicht überhängende Wedel mit schmalen, dunkelgrünen Fiedern. Wenn du Tiere hast und trotzdem eine große Palme möchtest, ist sie eine gute Wahl. Weitere unbedenkliche Arten findest du unter ungiftige Pflanzen für Katzen.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Standort: Hell bis halbschattig, auch am Nord- oder Ostfenster, keine Mittagssonne.
- Gießen: Einmal pro Woche, im Winter alle 10 bis 14 Tage.
- Größe: Geliefert mit rund 120 cm, wird langsam bis ca. 250 cm hoch.
- Haustiere: Ungiftig für Katzen, Hunde, andere Haustiere und Kleinkinder.
- Pflegeaufwand: Gering, sie verzeiht auch mal eine vergessene Gießrunde.
Ist die Kentia giftig für Katzen und Hunde?
Nein, die Kentia ist für Katzen, Hunde und andere Haustiere ungiftig. Viele beliebte Zimmerpflanzen wie Monstera, Philodendron oder Ficus enthalten Calciumoxalat-Kristalle oder reizenden Milchsaft, die Kentia dagegen nicht. Auch für Kleinkinder, die gern Blätter in den Mund nehmen, ist sie unbedenklich. Fressen Tiere größere Mengen der harten Fiedern, kann höchstens der Magen kurz verstimmt reagieren, wie bei jedem ungewohnten Grünfutter.
Manche Katzen knabbern gern an den langen, weichen Fiederspitzen. Für die Katze ist das harmlos, die Palme bekommt dadurch aber braune, ausgefranste Spitzen. Ein Topf Katzengras in der Nähe lenkt viele Tiere ab. Angefressene Spitzen schneidest du schräg in der natürlichen Blattform ab, so fällt der Schnitt kaum auf. Steht die Palme etwas abseits von Kratzbaum und Liegeplatz, bleibt sie meist unberührt.
Passt die Kentia ins Schlaf- oder Kinderzimmer?
Ja, die Kentia passt gut ins Schlaf- und Kinderzimmer. Sie kommt mit einem Nord- oder Ostfenster zurecht und steht auch 2 bis 3 m vom Fenster entfernt noch gut. Die etwas kühleren Temperaturen in Schlafräumen verträgt sie, solange es nicht unter 10 °C fällt. Mit 120 cm Höhe füllt sie eine Ecke neben dem Bett, dem Kleiderschrank oder dem Schreibtisch. Weil sie langsam wächst, bleibt sie dort über Jahre in derselben Größe.
Im Kinderzimmer ist neben der Ungiftigkeit ihr stabiler Wuchs ein Vorteil: Die Wedel sind biegsam und brechen nicht gleich ab, wenn ein Ball sie trifft. Stell den Topf in einen schweren Übertopf, damit er nicht umkippt, wenn ein Kind daran zieht. Weitere passende Pflanzen findest du unter Pflanzen fürs Schlafzimmer und Pflanzen fürs Kinderzimmer.
Wie pflegst du die Kentia richtig?
Gieß die Kentia etwa einmal pro Woche, wenn die oberen 2 bis 3 cm der Erde trocken sind. Im Winter und in kühlen Schlafzimmern reicht alle 10 bis 14 Tage. Gieß durchdringend und kipp das Wasser im Übertopf nach 15 Minuten aus. Von Frühjahr bis Herbst gibst du alle 4 Wochen Palmendünger in halber Dosis. Bei trockener Heizungsluft besprühst du die Wedel zweimal pro Woche, das beugt auch Spinnmilben vor. Braune Höcker an den Stielen sind Schildläuse, die du mit einem feuchten Tuch abwischst.
Warum bekommt die Kentia braune Blattspitzen?
Braune Blattspitzen haben bei der Kentia meist eine von drei Ursachen: trockene Heizungsluft, kalkhaltiges Gießwasser oder ein Wechsel zwischen sehr nasser und sehr trockener Erde. In Haushalten mit Katzen kommt Knabbern als vierte Ursache dazu, erkennbar an ausgefransten statt glatt vertrockneten Spitzen. Besprüh die Wedel im Winter, nimm abgestandenes oder gefiltertes Wasser und gieß in gleichmäßigen Abständen. Vorhandene braune Spitzen schneidest du schräg ab, neue Wedel wachsen dann wieder grün nach.