Monstera am Moosstab kaufen: aufrechtes Fensterblatt für wenig Stellfläche
Diese Monstera deliciosa wird an einem Moosstab gezogen. In ihrer Heimat, den Regenwäldern Mittelamerikas, klettert das Fensterblatt mit seinen Luftwurzeln an Baumstämmen empor. Der Moosstab übernimmt in der Wohnung diese Aufgabe: Die Triebe werden aufrecht gehalten, die Luftwurzeln wachsen in das Moos und die Pflanze wächst schmal nach oben. Mit Halt bildet die Monstera größere Blätter mit mehr Schlitzen und Löchern als frei wachsende Pflanzen. Sie eignet sich als Bodenpflanze für Räume, in denen eine breit ausladende Monstera zu viel Platz einnehmen würde.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Standort: Hell ohne direkte Mittagssonne, 1-2 m vom Fenster.
- Gießen: Einmal pro Woche, Moosstab alle 3 bis 4 Tage besprühen.
- Größe: Aufrecht am Moosstab gezogen, Endgröße bis ca. 250 cm.
- Haustiere: Giftig für Katzen und Hunde.
- Pflegeaufwand: Gering, nur der Moosstab braucht etwas Aufmerksamkeit.
Welchen Standort braucht die Monstera am Moosstab?
Die Monstera braucht einen hellen Platz ohne direkte Mittagssonne, am besten 1 bis 2 m von einem Ost-, West- oder Südfenster entfernt. Dort bilden die neuen Blätter große Schlitze. Direkte Sonne hinter Glas hinterlässt braune Flecken, sehr dunkle Ecken führen zu kleinen, ungeteilten Blättern. Weil die Pflanze schmal wächst, passt sie auch neben ein Fenster in eine Nische oder in einen hellen Flur. Weitere Pflanzen mit dieser Wuchsform findest du bei den schmalen hohen Zimmerpflanzen.
Die Temperatur sollte zwischen 18 und 24 °C liegen und nicht unter 15 °C fallen. Normale Raumluft reicht aus. Drehe die Pflanze alle paar Wochen um eine Vierteldrehung, damit sie gleichmäßig nach oben wächst und sich nicht einseitig zum Licht neigt.
Wie pflegst du die Monstera am Moosstab richtig?
Gieße die Monstera einmal pro Woche, sobald die oberen 2 bis 3 cm der Erde trocken sind, im Winter alle 10 bis 14 Tage. Wichtig ist der Moosstab selbst: Besprühe ihn alle 3 bis 4 Tage mit Wasser, damit das Moos leicht feucht bleibt. Dann wachsen die Luftwurzeln hinein und die Pflanze verankert sich fest. Ein dauerhaft trockener Stab ist für die Wurzeln uninteressant, sie wachsen dann frei in den Raum.
Neue Triebe bindest du mit weichem Pflanzenband locker an den Stab, sobald sie lang genug sind. Von Frühjahr bis Herbst gibst du einmal im Monat Grünpflanzendünger ins Gießwasser. Wächst die Monstera über den Stab hinaus, kannst du ihn mit einem aufsteckbaren zweiten Moosstab verlängern. Umtopfen ist alle 2 bis 3 Jahre im Frühjahr fällig. Setze den Moosstab dabei mit um, damit die angewachsenen Luftwurzeln nicht abreißen.
Ist die Monstera giftig für Katzen und Hunde?
Ja, die Monstera ist für Katzen und Hunde giftig. Wie alle Aronstabgewächse enthält sie Calciumoxalat-Kristalle in Blättern und Stielen. Beim Kauen reizen die Kristalle Mund, Zunge und Rachen, häufige Folgen sind Speicheln, Schluckbeschwerden und Erbrechen. Da die Pflanze als Bodenpflanze in Reichweite steht, solltest du sie in Haushalten mit knabbernden Tieren in einem Raum aufstellen, den die Tiere nicht betreten. Trage beim Schneiden Handschuhe, weil der Saft auch die Haut reizen kann.
Für welche Räume eignet sich die Monstera am Moosstab?
Durch den Moosstab braucht die Monstera nur etwa 50 bis 60 cm Stellfläche und wächst trotzdem zu einer großen Pflanze heran. Damit passt sie in Wohnzimmer mit begrenztem Platz, in die Ecke eines Arbeitszimmers, neben einen Schrank oder als grüner Raumteiler im Büro. Weitere Arten für diesen Einsatz findest du bei den Raumteiler-Pflanzen fürs Büro.
Langfristig erreicht die Monstera am Moosstab in der Wohnung bis ca. 250 cm. Weil sie zügig wächst, siehst du im Sommer alle 3 bis 6 Wochen ein neues Blatt. Staub auf den großen Blättern wischst du alle paar Wochen mit einem feuchten Tuch ab, damit sie genug Licht aufnehmen können. Weitere Sorten, darunter die kleinblättrige Monstera adansonii, findest du in unserer Monstera-Kollektion.