Pilea Depressa kaufen: kleine Hängepflanze für Regal und Ampel
Die Pilea Depressa stammt aus der Karibik, wo sie in feuchten Wäldern als Bodendecker zwischen Steinen und Wurzeln wächst. Sie gehört zur Gattung der Kanonierblumen und damit zur Familie der Brennnesselgewächse, brennt aber nicht. Ihre Blättchen sind rund, sattgrün und knapp 1 cm groß, an den Rändern leicht gekerbt. Die dünnen Triebe hängen nach einigen Wochen über den Topfrand und können bis ca. 40 cm lang werden. Weitere Sorten der Gattung findest du in der Kategorie Pilea.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Standort: Hell ohne direkte Mittagssonne, zum Beispiel am Ost- oder Westfenster.
- Gießen: Alle 5 bis 7 Tage, die Erde soll nie ganz austrocknen.
- Größe: Geliefert mit ca. 15 cm Höhe im 10,5-cm-Topf, Triebe bis ca. 40 cm lang.
- Haustiere: Ungiftig für Katzen, Hunde und andere Haustiere.
- Pflegeaufwand: Gering, wenn du regelmäßig gießt.
Welchen Standort braucht die Pilea Depressa?
Die Pilea Depressa braucht einen hellen Platz ohne direkte Mittagssonne. Ein Ost- oder Westfenster ist gut geeignet, an einem Südfenster stellst du sie 1 bis 2 m zurück oder hinter eine Gardine. Pralle Sonne lässt die dünnen Blättchen in wenigen Stunden schlapp werden und hinterlässt helle, trockene Flecken. Zu dunkel darf es aber auch nicht sein: Weiter als 2 bis 3 m vom Fenster entfernt werden die Triebe lang und kahl, weil die Pflanze zum Licht wächst.
Als Hängepflanze kommt sie in einer Ampel vor dem Fenster, auf einem Wandregal oder auf der Kante eines Bücherregals gut zur Geltung. Achte darauf, dass sie dort nicht direkt über einem Heizkörper hängt, denn warme, trockene Luft trocknet den kleinen Wurzelballen schnell aus. Die Temperatur sollte zwischen 18 und 24 °C liegen und auch im Winter nicht unter 12 °C fallen.
Wie pflegst du die Pilea Depressa richtig?
Gieß die Pilea Depressa alle 5 bis 7 Tage, sobald sich die Oberfläche trocken anfühlt. Anders als die Ufopflanze mag sie es nicht, wenn der Ballen komplett austrocknet: Nach 2 bis 3 trockenen Tagen hängen die Triebe schlaff herab und die Blättchen fallen ab. Gleichzeitig verträgt sie keine Staunässe. Kipp deshalb Wasser, das nach 15 Minuten noch im Übertopf steht, immer weg.
Von April bis September bekommt sie einmal im Monat Flüssigdünger für Grünpflanzen in halber Dosierung. Im Winter wächst sie langsamer und braucht keinen Dünger. Werden einzelne Triebe zu lang oder kahl, schneidest du sie mit einer Schere ab. Die Pflanze verzweigt sich danach dichter. Die abgeschnittenen Spitzen bewurzeln in einem Glas Wasser in 2 bis 3 Wochen und lassen sich zurück in den Topf setzen.
Ist die Pilea Depressa giftig für Katzen und Hunde?
Nein, die Pilea Depressa ist ungiftig für Katzen, Hunde und andere Haustiere. Wie die anderen Pilea-Arten enthält sie keine Stoffe, die bei Tieren Vergiftungen auslösen. Gerade bei Hängepflanzen ist das wichtig, denn herabhängende Triebe reizen Katzen zum Spielen. Wird die Pflanze angeknabbert, wachsen aus den Blattachseln neue Triebe nach. Für ein Zuhause mit Tieren findest du weitere sichere Arten unter ungiftige Pflanzen für Katzen.
Für welche Räume eignet sich die Pilea Depressa?
Die Pilea Depressa eignet sich für helle Bäder, Küchen und Wohnzimmer. Im Bad mit Fenster gefällt ihr die höhere Luftfeuchtigkeit, in der Küche passt sie auf ein Regal neben dem Fenster. Mit 15 cm Liefergröße und einem 10,5-cm-Topf braucht sie kaum Platz und lässt sich gut mit anderen kleinen Pflanzen gruppieren. Für eine Ampel wählst du später einen Topf mit 12 bis 14 cm Durchmesser, damit die Triebe genug Wurzelraum haben. So hängt sie nach einem Sommer schon 20 bis 30 cm weit herab.
Auch im Kinderzimmer ist sie eine gute Wahl, weil sie ungiftig ist und ihre weichen Triebe nicht stechen. Im Schlafzimmer stellst du sie auf eine Fensterbank in Ost- oder Westlage. In Räumen, die du oft lüftest, hängst du sie nicht direkt ins Fenster, denn kalte Zugluft im Winter lässt die Blättchen fallen. Weitere Arten, die von oben herabwachsen, zeigt dir unsere Kategorie Hängepflanzen fürs Zimmer.