Sansevieria Trifasciata Laurentii kaufen: Bogenhanf mit gelbem Rand
Die Sansevieria Trifasciata Laurentii ist die bekannteste Sorte des Bogenhanfs. Die Wildart stammt aus den trockenen Savannen Westafrikas, wo sie zwischen Steinen und Sträuchern wächst und lange Trockenzeiten übersteht. Im Volksmund heißt sie auch Schwiegermutterzunge. Ihre aufrechten Blätter sind dunkel- und hellgrün quergestreift und haben einen gelben Rand, der jedes Blatt einfasst. Diese Pflanze wird mit etwa 60 cm Höhe im 17-cm-Topf geliefert. Weitere Sorten findest du in der Kategorie Bogenhanf.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Standort: Halbschatten bis Sonne, am besten 1 bis 2 m vom Ost- oder Westfenster.
- Gießen: Alle 3 bis 4 Wochen, wenn die Erde ganz durchgetrocknet ist.
- Größe: Geliefert mit ca. 60 cm Höhe im 17-cm-Topf, Endgröße bis ca. 120 cm.
- Haustiere: Giftig für Katzen und Hunde, außer Reichweite stellen.
- Pflegeaufwand: Sehr gering, auch für Menschen mit wenig Zeit.
Welchen Standort braucht die Sansevieria Laurentii?
Die Sansevieria Laurentii wächst vom Halbschatten bis zur Sonne. Am besten entwickelt sie sich an einem hellen Platz 1 bis 2 m von einem Ost- oder Westfenster, weil der gelbe Rand dort kräftig bleibt und sie regelmäßig neue Blätter bildet. An einem Südfenster gewöhnst du sie in 1 bis 2 Wochen langsam an die Sonne. In einer dunkleren Ecke überlebt sie ebenfalls, wächst dort aber kaum und die Querstreifen verblassen.
Die Temperatur sollte zwischen 18 und 24 °C liegen und nicht unter 12 °C fallen. Unter 10 °C bekommen die Blätter glasige, weiche Stellen, die nicht mehr verschwinden. Achte deshalb im Winter darauf, dass sie nicht direkt an einer kalten Fensterscheibe oder auf kalten Fliesen steht. Trockene Heizungsluft dagegen macht ihr nichts aus, sie braucht kein Besprühen und keine Luftbefeuchtung.
Wie pflegst du die Sansevieria Trifasciata richtig?
Gieß die Sansevieria Trifasciata alle 3 bis 4 Wochen, wenn die Erde ganz durchgetrocknet ist. Ob das der Fall ist, prüfst du mit einem Holzstab, den du bis zum Topfboden steckst: Kommt er trocken heraus, gießt du gründlich. Im Winter reicht alle 6 bis 8 Wochen. Gieß nie in die Blattrosette und lass kein Wasser im Übertopf stehen. Weiche, umknickende Blätter sind fast immer ein Zeichen für zu viel Wasser.
Von April bis September bekommt sie alle 6 Wochen Kakteendünger in halber Dosierung. Umtopfen ist alle 3 bis 4 Jahre nötig, in Kakteenerde oder eine Mischung aus Blumenerde und Sand. Wenn du sie vermehren möchtest, teilst du sie beim Umtopfen in Stücke mit eigenen Wurzeln. Blattstecklinge bewurzeln zwar auch, die Laurentii verliert dabei aber ihren gelben Rand, und die neuen Pflanzen wachsen rein grün nach.
Ist die Sansevieria Trifasciata giftig für Katzen und Hunde?
Ja, die Sansevieria Trifasciata ist giftig für Katzen und Hunde. Ihre Blätter enthalten Saponine, die beim Fressen Maul und Magen reizen. Typische Anzeichen sind Speicheln, Erbrechen und Durchfall. Schwere Vergiftungen sind selten, weil Tiere die bitteren Blätter meist schnell wieder loslassen. Trotzdem stellst du sie besser außer Reichweite oder entscheidest dich für eine andere Pflanze, wenn deine Katze oder dein Hund gern an Pflanzen knabbert. Auch für kleine Kinder ist sie nicht geeignet.
Für welche Räume eignet sich die Sansevieria Laurentii?
Die Sansevieria Laurentii eignet sich für Büros, Schlafzimmer, Wohnzimmer und Flure. Im Büro ist sie beliebt, weil sie auch dann weiterwächst, wenn das Gießen in der Urlaubszeit 3 bis 4 Wochen ausfällt. Mit 60 cm Höhe steht sie neben dem Schreibtisch auf dem Boden oder auf einem niedrigen Hocker. Auch unter Kunstlicht in Räumen mit kleinen Fenstern wächst sie langsam weiter. Weitere Pflanzen für Arbeitsplätze findest du in der Kategorie Büropflanzen.
Im Schlafzimmer nimmt sie nachts Kohlendioxid auf, weil sie ihre Spaltöffnungen erst im Dunkeln öffnet. Durch den schmalen, aufrechten Wuchs passt sie auch in enge Ecken, neben Türen und zwischen Möbel. In Räumen mit wenig Tageslicht wächst sie langsamer, bleibt aber gesund. Der gelbe Rand wird dort mit der Zeit etwas schmaler. Weitere schlanke Arten zeigt dir die Kategorie schmale, hohe Zimmerpflanzen.