Pilea Mojito kaufen: Ufopflanze mit marmorierten Blättern
Die Pilea Mojito ist eine Zuchtform der Pilea peperomioides, die in Deutschland als Ufopflanze oder Chinesischer Geldbaum bekannt ist. Die Wildform wächst in der chinesischen Provinz Yunnan an schattigen, feuchten Felshängen. Die Mojito unterscheidet sich durch ihre Blattfärbung: Auf sattgrünem Grund liegen hellgrüne bis gelbgrüne Flecken und Sprenkel, die auf jedem Blatt anders verteilt sind. Die Blätter werden bis zu 8 cm breit und wirken etwas fester als bei der grünen Form. Alle Sorten der Gattung findest du in der Kategorie Pilea.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Standort: Hell ohne direkte Mittagssonne, 0,5 bis 1,5 m von einem Ost- oder Westfenster.
- Gießen: Einmal pro Woche, wenn die oberen 2 cm Erde trocken sind.
- Größe: Geliefert mit ca. 20 cm Höhe im 13-cm-Topf, Endgröße bis ca. 30 cm.
- Haustiere: Ungiftig für Katzen, Hunde und andere Haustiere.
- Pflegeaufwand: Gering, auch für Pflanzenanfänger geeignet.
Welchen Standort braucht die Pilea Mojito?
Die Pilea Mojito braucht viel Helligkeit, aber keine direkte Mittagssonne. Ein Platz 0,5 bis 1,5 m von einem Ost- oder Westfenster ist gut geeignet. Die Marmorierung bleibt nur bei ausreichend Licht kräftig: Steht sie zu dunkel, bildet sie mehr grünes Blattgewebe und die hellen Flecken verblassen. Pralle Sonne am Südfenster verbrennt dagegen die hellen Blattpartien zuerst, weil sie weniger Blattgrün enthalten.
Ufopflanzen wachsen zum Licht und neigen sich mit der Zeit zur Fensterseite. Dreh den Topf deshalb einmal pro Woche um eine Vierteldrehung, damit die Pflanze gerade und rund wächst. Die Temperatur liegt am besten zwischen 18 und 24 °C, im Winter nicht unter 10 °C. Einen Platz direkt am Heizkörper oder in kalter Zugluft verträgt sie schlecht, die Blätter rollen sich dann ein.
Wie pflegst du die Pilea Mojito richtig?
Gieß die Pilea Mojito einmal pro Woche, sobald die oberen 2 cm der Erde trocken sind. Prüf das mit dem Finger, denn im Winter kann der Abstand auf 10 bis 14 Tage steigen. Ihre fleischigen Blattstiele speichern etwas Wasser, deshalb ist kurzes Antrocknen kein Problem, dauerhaft nasse Erde aber schon. Hängen die Blätter schlaff nach unten, braucht sie Wasser. Werden sie gelb und weich, war es zu viel.
Von Frühjahr bis Herbst gibst du einmal im Monat Flüssigdünger für Grünpflanzen. Panaschierte Sorten wie die Mojito reagieren empfindlich auf Überdüngung, nimm deshalb lieber die halbe als die volle Dosis. Umtopfen ist alle 1 bis 2 Jahre im Frühjahr sinnvoll, in lockere Grünpflanzenerde mit etwas Perlite. Ableger, die aus der Erde wachsen, trennst du mit einem scharfen Messer ab und topfst sie einzeln ein.
Ist die Pilea Mojito giftig für Katzen und Hunde?
Nein, die Pilea Mojito ist ungiftig für Katzen, Hunde und andere Haustiere. Die Ufopflanze steht auf keiner Liste giftiger Zimmerpflanzen und gilt auch für Kinder als unbedenklich. Du kannst sie also auf eine niedrige Fensterbank oder einen Couchtisch stellen. Knabbert dein Tier an den Blättern, schadet das vor allem der Pflanze, denn abgebissene Blätter wachsen an derselben Stelle nicht nach. Mehr sichere Pflanzen findest du unter ungiftige Pflanzen für Hunde.
Für welche Räume eignet sich die Pilea Mojito?
Die Pilea Mojito eignet sich für Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche und Büro, solange dort ein helles Fenster ist. Mit 20 cm Höhe und einem 13-cm-Topf passt sie auf jede Fensterbank und auf den Schreibtisch. Durch ihr Muster wirkt sie auch allein. Kombiniert mit der grünen Ufopflanze entsteht ein Kontrast aus zwei Farbvarianten derselben Art. Weil sie ungiftig ist, kannst du sie auch im Kinderzimmer auf die Fensterbank stellen. Ihre runden Blätter sind weich und haben keine scharfen Kanten.
In dunklen Ecken mehr als 3 m vom Fenster entfernt verliert sie dagegen ihre Musterung und wächst lang und dünn. Im Bad mit Fenster fühlt sie sich wohl, wenn die Fensterbank breit genug ist. Auf dem Schreibtisch steht sie am besten an der Fensterseite, damit sie nicht im Schatten des Monitors wächst. Weitere Pflanzen für Arbeitsplätze mit Tageslicht findest du in der Kategorie Büropflanzen.