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Philodendron Esmeraldense

Der Philodendron Esmeraldense ist eine wunderschöne und einzigartige Pflanze, die in den tropischen Regenwäldern Südamerikas heimisch ist. Er gehört zur Familie der Araceae und ist eng mit dem Philodendron scandens verwandt. Der Philodendron Esmeraldense ist eine Kletterpflanze, die bis zu 6 Meter lang werden kann.

Die Blätter des Philodendron Esmeraldense sind dunkelgrün und haben eine ledrige Textur. Die Blüten des Philodendron Esmeraldense sind weiß und haben einen zarten, süßen Duft.

Der Philodendron Esmeraldense ist eine relativ pflegeleichte Pflanze. Er wächst am liebsten in einem feuchten, gut durchlässigen Boden. Der Philodendron Esmeraldense mag keine Staunässe, daher solltest du darauf achten, dass der Boden zwischen den Wassergaben abtrocknet.

Der Philodendron Esmeraldense wächst am liebsten in hellem, indirektem Licht. Er verträgt etwas direktes Sonnenlicht, aber zu viel direktes Sonnenlicht kann die Blätter der Pflanze verbrennen. D

Achte beim Gießen des Philodendron Esmeraldense darauf, dass du lauwarmes Wasser verwendest. Eine Überwässerung kann dazu führen, dass die Blätter der Pflanze vergilben und abfallen.

Der Philodendron Esmeraldense braucht keine Düngung, aber wenn du der Pflanze einen Schub geben willst, kannst du sie mit einer halbstarken Lösung von Allzweckdünger füttern.

Der Philodendron Esmeraldense ist eine wunderschöne und einzigartige Pflanze, die eine tolle Ergänzung für jedes Haus ist. Mit der richtigen Pflege kann der Philodendron Esmeraldense viele Jahre lang gedeihen.

Substrat

Das Thema Substrat kannst du, wenn du bereits die Pflege von anderen Philodendron-Arten kennst, überspringen. Denn das Substrat sollte bei allen deiner Philodendren die gleichen Eigenschaften haben. Wenn du komplett neu im Bereich der Philodendren bist ist das auch kein Problem, denn die Pflege des Philodendron Esmeraldense ist sehr simple.

Die eben erwähnten Eigenschaften sind, Grobheit des Substrates, geringer Wasserspeicher und viel organisches Material.

Ein grobes Substrat

Beim Substrat ist es wichtig, dass sich zwischen der Erde kleine Räume mit Luft befinden. Dadurch bekommen die Wurzeln des Philodendron Esmeraldense immer genug Sauerstoff. Das ist bei Philodendron-Arten sehr wichtig, da sich ohne diese Sauerstoffzufuhr Wurzelfäule bildet. Diese kann sich schnell verbreiten und deine Pflanze umbringen.

Geringer Wasserspeicher

Wenn das Substrat zu viel Wasser speichert, wird es schwerer. Dadurch schließen sich die Räume im Substrat.

Das nasse Substrat wirkt dann wie eine schwere Decke, die die Wurzeln zerdrückt, bzw. die Sauerstoffzufuhr abkappt. Dadurch bildet sich schnell Wurzelfäule, welche durch die Feuchtigkeit in ihrem Wachstum noch bestärkt wird.

Viel organisches Material

Da der Philodendron Esmeraldense aus dem Regenwald kommt, ist er es gewöhnt, mit vielen Nährstoffen versorgt zu werden. Dafür ist ein möglichst natürliches Substrat mit viel organischem Material optimal. Durch dieses musst du dir weniger Sorge um die Nährstoffversorgung machen und weniger düngen.

Das perfekte Substrat

Das perfekte Substrat ist ein Substrat speziell für Philodendron-Arten oder Aronstabgewächse. Alternativ kannst du auch dein eigenes Substrat mischen. Hier solltest du für die Grobheit auf Rindenmulch bzw. Orchideenrinde setzen.

Für die geringere Wasserspeicherung solltest du Sand oder Perlit nehmen, ich würde aber Sand empfehlen, da dieser wesentlich nachhaltiger ist.

Um organisches Material einzubringen, kannst du auf Kompost und Gärtner- bzw. Holzkohle zurückgreifen. Letztere ist außerdem perfekt, um noch mehr grobes Material in das Substrat zu bringen.

Diese Komponenten mischst du jetzt mit normaler Pflanzerde in einem gleichmäßigen Verhältnis.

Wie viel Wasser benötigt der Philodendron Esmeraldense

Da der Philodendron Esmeraldense schnell Probleme mit Wurzelfäule bekommt, solltest du auch beim Gießen aufpassen. Zu viel Feuchtigkeit und vor allem Staunässe begünstigen die Wurzelfäulnisbildung.

Daher solltest du diese Art nur wirklich gießen, wenn deine Pflanze es braucht. Um herauszufinden, wann das der Fall ist, kannst du ganz einfach mit deinem Finger die obersten 2-5cm der Erde fühlen.
Nur wenn die Erde trocken ist, solltest du deinen Philodendron Esmeraldense gießen.

Falls du dir deine Händer, oder eher Finger dreckig machen willst, kannst du auch einen Holzspieß verwenden. Wenn an diesem Erde hängen bleibt, weißt du, dass das Substrat noch feucht ist.

Welche Temperatur braucht der Philodendron Esmeraldense?

Der Philodendron Esmeraldense kommt aus Esmeraldas in Südamerika, dadurch kannst du dir sicherlich vorstellen welche Temperaturen er mag. Keine Sorge du musst dein Zimmer jedoch nicht auf Südamerika-Temperaturen bringen, da Temperaturen zwischen 23 und 27°C reichen.

Am besten sollte die Temperatur immer über 20°C bleiben. Zwar kommt der Philodendron Esmeraldense auch mit geringeren Temperaturen klar, jedoch wächst er hier langsamer, mit kleineren Blättern und sieht insgesamt ungesünder aus. Unter 14°C sollte die Temperatur aber definitiv nicht fallen, da du hier damit rechnen kannst, dass dein Philodendron eingeht.

Welche Luftfeuchtigkeit für meinen Philodendron Esmeraldense?

Natürlich mögen tropische Pflanzen nicht nur hohe Temperaturen, sondern auch eine hohe Luftfeuchtigkeit. Im natürlichen Lebensraum von Philodendron Esmeraldense kann die Luftfeuchtigkeit sogar fast 100 % erreichen.

Eine Luftfeuchtigkeit von fast 100% ist sicherlich nicht zu empfehlen, da die Zirkulation in geschlossenen Räumen nur begrenzt ist. Dies lädt Pilze ein, die nicht nur die Pflanze, sondern auch ihr Zuhause befallen.

Trotzdem sollte die Luftfeuchtigkeit mindestens bei 60 % liegen. Noch besser scheinen 70-85% zu sein. Keine Sorge, solange du regelmäßig lüftest, sollten sich in diesem Bereich keine Pilze bilden.

Der Philodendron Esmeraldense kann auch bei einer Feuchtigkeit von unter 60% überleben , aber hier wird das Wachstum erheblich verlangsamt und die Pflanze produziert weniger Blätter, was sie weniger gesund macht.

Wie viel Licht braucht mein Philodendron Esmeraldense?

Wie die meisten Arten von Philodendren mag der Philodendron Esmeraldense indirektes, aber sehr helles Licht. Er kann auch Morgen- oder Abendsonne standhalten, aber die direkte Sonneneinstrahlung muss tagsüber vermieden werden. Denn der Philodendron Esmeraldense wächst normalerweise im Schatten von Bäumen, wodurch seine Blätter nicht an direktes Sonnenlicht angepasst sind und sehr schnell verbrennen.

Du kannst deinen Philodendron natürlich auch unter einem Growlight wachsen lassen. Hier solltest du jedoch einen Mindestabstand von 60cm einhalten, damit deine Pflanze nicht verbrennt.

Wie oft muss ich den Philodendron Esmeraldense düngen?

Da der Philodendron Esmeraldense so schnell wächst, benötigt er natürlich viele Nährstoffe. Zwar solltest du durch die richtige Substratwahl auch schon genug Nährstoffe im Boden haben, jedoch gehen auch diese irgendwann zur Neige.

Der Philodendron Esmeraldense ist nicht auf Dünger angewiesen, wächst jedoch deutlich besser und schneller, wenn er regelmäßig gedüngt wird. Am besten eignet sich ein spezieller Philodendron-Dünger, da dieser an die Wünsche der Pflanze angepasst ist. Alternativ kannst du einen normalen Dünger verwenden und diesen ein wenig abschwächen.

Allgemein solltest du deine Pflanze nie direkt düngen. Du solltest den Dünger immer mit Wasser mischen, da sonst die in dem Dünger enthaltenen Salze die Pflanze angreifen und die Wurzeln beschädigen.

Im Winter solltest du etwas weniger düngen, da der Philodendron Esmeraldense zu dieser Zeit langsamer wächst und so weniger Nährstoffe verbraucht. Daher olltest du deine normale Ration auf 8 Wochen aufteilen oder alle 8 Wochen düngen.

Philodendron Esmeraldense vermehren

Zum vermehren hat man beim Philodendron Esmeraldense  3 Optionen:

  • Samen
  • Stecklinge
  • Abmoosen

Samen sind jedoch nicht zu empfehlen, da diese sehr schwer zu bekommen sind.

Sprossstecklinge

Um deinen Philodendron Esmeraldense über Spossstecklinge zu vermehren gehst du wie folgt vor:

  • Suche einen gesunden Spross (jeder Spross sollte mindestens einen Knoten und optional ein paar Blätter haben)
  • Schneide mit einem sterilen Werkzeug unterhalb des Knoten
  • Jetzt kannst du deinen Sprosssteckling entweder in Wasser oder direkt in deine Philodendronerde packen
  • Als Zusatz kannst du noch Wurzelhormone einsetzen
  • Stelle deinen Sprosssteckling an einen warmen Ort mit viel indirektem Sonnenlicht
  • Nach einigen Wochen solltest du Wurzeln sehen

Abmoosen

Eine weitere Variante, bei der man einen Klon der Pflanze erschafft und somit die Merkmale beibehält, ist das Abmoosen. Diese für viele anscheinend noch relativ unbekannte Art der Vermehrung wird häufig in der Gärtnerei zur Vermehrung von Bäumen genutzt.

Bei dieser Methode gehst du wie folgt vor:

Verwunde deine Pflanze

  • benutze eine sterile Klinge
  • der Schnitt sollte circa 5cm lang und 3-5cm tief sein

Die Wunde offen halten

  • die Wunde muss offen bleiben, damit sich Wurzeln bilden
  • um sie offenzuhalten kannst, du einen Zahnstocher verwenden

Die Wunde bemoosen

  • jetzt solltest du die Wunde mit Moos bedecken
  • das Moos sollte nass sein
  • am besten eignet sich Sphagnum-Moos
  • falls das Moos nicht an der Wunde hält, kannst du es festbinden
  • optional kannst du Wurzelhormone einsetzen, um den Prozess zu beschleunigen

In Folie einpacken

  • nimm nun Frischhaltefolie und verbinde damit die Wunde
  • die Folie sollte fest genug sein, um das Moos festzuhalten
  • du kannst auch Klebeband nutzen um die Folie festzubinden

Einpflanzen

  • nach einem Monat können sich erste Wurzeln zeigen
  • sobald die Wurzeln 8cm erreicht haben, kannst du sie pflanzen
  • löse die Tochterpflanze aus der Mutterpflanze
  • nun kannst du pflanzen

Du willst mehr über Philodendren lernen?

Dann schau dir doch mal unseren Beitrag über den Philodendron an. Dort findest du einen Beitrag über fast alle Philodendron-Arten und Antworten auf weitere häufig gestellte Fragen zum Thema.

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